Menschen – Schatten

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Eröffnung am 21.12.2016

Text und Schattenbilder: Jörg Boström

 

 

Man kann sagen, dass das Ursprüngliche unseres Sehens in Bildern auch schon Schatten erzeugt und Schatten wirft. Bei meinen letzten fotografischen und malerischen Arbeiten war dies immer wieder so. Das geht so weit, dass Schatten mich zur Zeit mehr faszinieren als die Menschen, die sie werfen. Die Menschen wissen wohl nicht, dass sie in dem Augenblick Bilder produzieren, die ich mit der Kamera festhalte, dass es auch ihre Schatten sind. Es besteht kein Copyright, wie es einmal ein Kollege verlangte, für sein Gesicht. Also auch für seinen Schatten. Schatten sind sowie die Menschen ununterbrochen in Bewegung und nur durch Fotografie fest zu halten. In Bildern, damit während die Schatten in Fotografie zum Entwurf für die Malerei werden. Ich gehe zur Zeit darauf ein. Es fasziniert mich immer wieder, dieses mit den Augen und mit der Hand rasch zu realisieren. Zurzeit jedoch ist es mal wieder das Ziel. Ich kann mich erinnern an meine Kindheit, als wir Schatten in einem Theaterstück aufgeführt haben. Ich würde mal zum Beispiel beim Wort Ich auch an meinen Schatten denken. Auch an den erinnere ich mich. Genau allenfalls auch frühe Arbeiten betrachten und zusammenstellen Die derzeitige Werkfolge im Magazin über dieses Thema wird dadurch zu einer historischen nicht privaten Region. Dass wir nicht nur Arbeiten einen Text geben. Meine Gedanken gehen durch den Kopf zu dem Thema Windows, Fenster. Ich schaue bei einem sonnigem Tag hinaus. Dann wandern die Menschen auf der Straße hinter ihrem Schatten her. Sie sind offensichtlich gesteuert von den Schatten, tatsächlich aber ist es umgekehrt. In der Sichtweise meiner Augen und Malerei ist es umgekehrt. Im Schatten ziehen die Menschen. Im realen Leben richtet sich der Mensch gerne auch nach dem Licht. Auch mit der Sicht auf andere Menschen. Als ob man sozusagen seine Eigenschaften immer wieder beobachtet. Andere Menschen werfen ihre Schatten. Menschen produzieren damit Bilder. Werfen sie ohne das Netzwerk mit meiner fotografischen Fixierung zu unterziehen. Mit meinen Augen bin ich zur Zeit dabei. dieses zu beobachten. Alle werfen ihre Schatten. Aber nicht nur Menschen, ebenso die Tiere und andere Wesen. So geraten sogar ursprüngliche Bilder. Wahrscheinlich die aller ersten Bilder älter noch als die Bilder im menschlichen Urleben.

 

 

 

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