Anmerkung Ausgabe 75

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Artikel sind eine Reise in die Vergangenheit. In dem Zusammenhang kann man auch die Spuren betrachten, da sie in der Vergangenheit entstanden sind. Manche aber auch erst vor Stunden oder Minuten, die fotografierten Vogelspuren, die in dieser Ausgabe zu sehen sind, waren im Schnee nicht lange vorher entstanden, vielleicht ein paar Stunden, sie sahen noch recht frisch aus. Immer wieder hinterlässt auch die Kunst sehr interessante Spuren. Was bleibt. Fotografische Bilder etwa aus einer Reise in die Sowjetunion hinterlassen Spuren, auch im Gedächtnis. Eine Ausstellung wäre schnell vergessen, hinterließe sie nicht Spuren in der Presse und in Fotografien. Knochen, riesige, sind auch Spuren, welche etwa Dinosaurier hinterlassen. Ohne diese Reste wüsste man nicht einmal, ob es sie je gegeben hätte. Wie kleine Steine verbleiben die Seeigel aus dem Meer der Kreidezeit. Diese Zeitschrift selbst ist eine Spur in vergangene Zeiten der Autoren und Künstler. Bis hinein in die ganz frischen, gerade getretenen und betretenden der letzten Nummer. Hinterlassen sie Spuren, sagte ein Mitarbeiter der Sommerakademie von Oskar Kokoschka. Auch Jörg Boström, der als Student dort war, hat es sich gemerkt und seine Aquarellspuren dieser Schule in unser Magazin gestellt. Dazu in dieser Ausgabe informelle, organische, mit Lack, Tusche und Terpentin erzeugte Spuren des künstlerischen Schaffens. Und Spuren der Mythologie der Antike werden sichtbar in der Malerei von Günter Frecksmeier. Das Dschungel Buch aus dem Jahr 1894. Die Geschichte von dem Knaben Mogli wird nun in einer Tanzgestaltung auf die Bühne des Mindener Theaters gestellt von den 5. Klassen des Ratsgymnasiums. Auch das bleibt. Eine Spur im Netz. Immer wieder lesbar und länger präsent als eine gedruckte Zeitschrift auf Papier. Bis in die virtuelle Tiefe auch Unterwasser.
Soweit nun wieder da zur Lektüre von VM 75.

Herzliche Einladung.

Die Redaktion des vm2000.net

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