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Roland Nagel, Thomas Bachler, Marisa Rosato Begegnung Wie haben die drei Fotografen zusammen gefunden? Roland Nagel wollte bei Thomas Bachler einen Kurs zur Camera obscura belegen. Man traf sich und so ist der Kontakt entstanden. Da sich Roland Nagel beruflich mit der Wirkung von Chemikalien auf aquatische Ökosysteme beschäftigt, suchte er mit Google nach Marisa cornuarietis. Durch diese Suche gelangte er auf die Seite von Marisa Rosato und war beeindruckt von ihren Arbeiten. Von passing by war er wie elektrisiert, suchte das Gespräch und machte Marisa Rosato auf die Arbeiten bon voyage von Thomas Bachler aufmerksam. Später entdeckte man im Unterschied Parallelen. Die Idee einer Zusammenarbeit entstand und erhielt ihren Ausdruck in dem von Roland Nagel gewählten Titel: Stadt, Land, Fluchtpunkt. "Die zu klärende Streitfrage ist die, dass wir das Abbild dessen liefern, was wir sehen, und dabei doch alles vergessen, was vor uns in Erscheinung getreten ist", schreibt der Maler Cézanne. Diese Fotografien folgen auf erstaunliche Weise dieser Intention. Denn es ist nicht einfach, sie zu betrachten. Man muss sich von ihnen entfernen, um sie mit dem Auge fassen zu können. So wird Flüchtiges wieder fassbar in seinen Farben und Formen." | ||
Roland Nagel Man muss sich beeilen", schrieb der Maler Paul Cézanne im Jahr 1906 in einem Brief an seinen Sohn, "wenn man noch etwas sehen will. Alles verschwindet." Einhundert Jahre später fuhr Roland Nagel mit Zügen durch Deutschland, im Gepäck eine Camera obscura. Für Roland Nagel, als gelernter Eisenbahner, hat das Zugreisen an Faszination nicht verloren. Mit der Kamera versucht er zu fangen, was er sieht: Eben jenes Flüchtige, Unscharfe, was den Eindruck von impressionistischer Malerei noch verstärkt. | ||
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LD - DD, 2006-09-05, 9.56 | ||
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DD - BN, 2006-11-30, 10.29 | ||
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DD - ZW, 2006-09-02, 14.08 | ||
Thomas Bachler "Autofahren einfach möglichst weit weg", sagt Bachler. Das Fahrtziel ist dabei der Fluchtpunkt, der sich konsequent dem Erreichen entzieht. Die Camera obscura, als Beifahrerin, dokumentiert das Geschehen. Nicht die Dokumentationsstrategie der Fotografie ist das Ziel. Thomas Bachler geht es um Wahrnehmung mittels fotografischer Verfahren, um Bilder die latente Zustände sammeln und auf ungewohnte Weise abbilden. | ||
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ohne Titel | ||
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ohne Titel | ||
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ohne Titel | ||
Marisa Rosato Marisa Rosato zeigt vorbeiziehende Landschaften und hat dabei die Vergänglichkeit im Sinn. Zeit bleibt stehen und wird sichtbar. Deshalb spüren wir die Flüchtigkeit des Augenblicks umso stärker. In ihren Bildern wird der Moment zur "Ewigkeit" und der vorbeiziehenden Zeit ein ästhetisches Denkmal gesetzt. | ||
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passing by (beautiful time) no.1 | ||
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passing by (beautiful time) no.2 | ||
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passing by (beautiful time) no.4 | ||
Vita | ||