Der Mensch unserer Zeit hat sich weit entfernt von seiner natürlichen Umwelt. Die Sehnsucht nach seiner verlorenen Herkunft treiben ihn dazu Orte aufzusuchen, die keine Spuren menschlichen Einflußes aufweisen. Hier findet er eine Ahnung von der verlorengegangenen Einheit mit der Natur. Der Dschungel ist ein solcher magischer Ort, vermittelt er uns doch mit seiner Undurchdringlichkeit, Vielfalt und dem schöpferischen Chaos ein zentrales Moment der ungezügelten Kraft der Natur. Andererseits ist mit dem Erleben dieser Kraft auch ein Gefühl der Bedrohung verbunden. Man ist einer Natur ausgeliefert, die sich nicht beherschen und zähmen läßt, vermeintliche oder tatsächliche Gefahren lauern. Im selben Maße wie man sich tiefer hinein begibt, nimmt die gewohnte Sicherheit ab. Es ist die Gleichzeitigkeit dieser gegensätzlichen Gefühle, die die Faszination des Dschungels auf den Menschen ausmacht. | |