Zur Eröffnung fanden Performances der Künstler Stephan Us und Alexandra Kürtz statt. Der Künstler Stephan US beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Thema, sein "Archiv des Nichts", das auch bei der Ausstellung zu sehen ist, besteht unter anderem aus Büchern von Philosophen und Künstlern die seit Jahrhunderten versuchen, das nichts, die Leere, die Stille, die Null und ähnliche verwandte Bereiche zu beschreiben und ergründen. Für das Archiv des Nichts ruft Stephan Us im Internet und auf Flyern dazu auf, sich zu beteiligen mit Beiträgen zum Thema in schriftlicher, elektronischer oder bildnerischer Form: www.archiv-des-nichts.de/idee_5.html Stephan Us stand zuerst schweigend vor dem erstaunten Publikum, um dann plötzlich "Silence" zu brüllen, mit einer schwarzen Pappe in Form einer Null durch das Publikum zu laufen, um sie zeitweise vor sein eigenes Gesicht und zeitweise vor das eines Zuschauers zu halten, so dass durch die Null die Augen verdeckt wurden aber die Nase hindurchschaute. Dann fotografierte er die weiße Wand, sich ihr immer weiter nähernd, schließlich mit sehr geringem Abstand, um anschließend die Kamera zu Boden zu werfen mit den Worten "nichts geworden". Alexandra Kürtz verteilte im Publikum kleine bonbonartig aussehende Geschenke, in buntes Papier gepackt, die aber eigentlich Nicht-Geschenke waren, in der Verpackung fand man eine kleine Karte mit der Aufschrift "Nichts zu verschenken". Auf einem Monitor lief ihre Arbeit "Nichts bleibt, wie es ist", im Bild ihr Kopf, sich um sich selbst drehend, Kaugummi-Ballons platzen lassend. | |