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Ausgabe 28 - 1.1.2005
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Anmerkung
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Medium Mensch. Das Medium ist die Botschaft.
Der Mensch ist das Medium. Existiert er überhaupt ohne Botschaft.
Timm Ulrichs versucht sich zu finden. Immer wieder. Er lässt sich
von einem Detektiv beschatten. So hat er ein Dokument, einen Bericht, der
beweist, dass er da ist. Aber wie lange noch? Aha, da bin ich ja. Aber
wo ist mein Inneres? Man soll ja auch nach Innen schauen. In sich gehen.
Timm Ulrichs nimmt alles wörtlich. Geht in sich mit einer verschluckten
Kamera. Existenz in Medienpräsenz. Botschaft im Internet. Kunst ist
Botschaft. Fotografie wird schiere Kunst, schreibt Manfred Strecker über
das 25. Bielefelder Symposium. Bildverbot ist Medientod. Die Folter gibt
es nicht ohne die Folterbilder. Ohne die Videos. Wie Rilke in Kurzversen
bedichtet sie Hartmut Barth-Engelbart. Es gibt sie nun auch als Lyrik.
Wie Heinrich Heine wird er von der Polizei belästigt. Ein neues Wintermärchen.
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"Er gibt die äußere Einheit
uns,
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Die sogenannt materielle;
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Die geistige Einheit gibt uns die Zensur,
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Die wahrhaft ideelle-"
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http://www.articulate.de/heine/winter/winterd2.html
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Weg mit den Bildern. Den Texten. Weg mit
der Caroline. Wer nicht abgebildet ist existiert nicht. Auch das Gesehene
existiert nur als Bild. So stellen Künstler aus Münster ihre
Ideen in die Schaufenster von Radewig. Leere und Vision. Kunstwelt in der
Warenwelt. Die wahre Welt. So spiegelt Marisa Rosato ihre Reisen in Bildberichten.
Eine Projektgruppe aus Bielefeld macht jüdisches Leben in Deutschland
sichtbar in Fotografien. Und das Gewesene? An Zeitforschung in Grabungen
und Fotografien aus dem Gefangenenlager STALAG XB bei Sandbostel erinnert
Günter Zint. Und Annette Bültmann belauscht mit den Fledermäusen
zugleich sich selbst. Zurück in die Höhle. Der Malerei. Der Simulation.
Der Generation. Des Mediums. Menschmedium!
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Die Redaktion
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wünscht allen Lesern und Autoren
ein aktives Jahr 2005!
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www.vm2000.net/index28.html
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