| - Mauer
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- Während unseres letzten Tages in Berlin staunten wir nicht schlecht als wir an der Kopenhagener Straße, Prenzlauer Berg, einen Arbeiter sahen, der Teile der Berliner Mauer aufbaute. Nicht aus Beton, sondern aus Styropor wie wir bei näherkommen erkannten.
- Wir erfuhren dass wir in Vorbereitungen zu Dreharbeiten zum neuen Film von Dominik Graf geraten waren, der im Jahr 1961, im Jahr des Mauerbaus spielt.
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- Ein Teil der Straße wurde so arrangiert das sie aussah wie damals. Damit die Filmaufnahmen möglichst originalgetreu wirken, haben die Filmmitarbeiter Graffiti von Hauswänden entfernt und Litfasssäulen neu gestaltet. Die Häuser passen in die damalige Zeit, sie sind unsaniert. Anwohner wurden gebeten, moderne Gegenstände und Grünpflanzen von ihren Balkonen zu nehmen und keine Fahrräder und Mopeds vor den Häusern abzustellen. Der Film soll bereits im Dezember Premiere haben. Er heißt Der rote Kakadu.
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- Obwohl ich die Mauer selbst noch gesehen habe und seit der Wende gerade mal 15 Jahre vergangen sind, verblasst die Erinnerung. Besonders Touristen aus dem Ausland zeigen sich gelegentlich enttäuscht wenn sie in der Hauptstadt keine Mauerteile mehr vorfinden. Eine Initiative hat aktuell am früheren Berliner Kontrollpunkt Checkpoint Charlie - der Flaniermeile der Touristen, ein 120 Meter langes Stück der Berliner Mauer wieder aufgebaut.
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- Entlang der Zimmerstraße wurden zudem 120 weiß getünchte Mauerteile aufgestellt. Das Werk ist umstritten. Viele erinnert es zu sehr an das nahe gelegene Holocaust Museum. Berlin-Besucher schlendern nun an den neuen Mauerteilen entlang, genau das, was Touristen sehen wollen. So schnell wie die Mauer abgerissen und einige Teile davon ins Ausland verkauft wurden, so schnell ist man heute bemüht, die letzten Überreste zurück zu erwerben oder die Mauer notfalls selber wieder aufzubauen.
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